1999 | EUROPAN 5 | Reims | Mur sauvage - a contemporay green architecture | 1.Preis
Das Projekt für die französische Stadt Reims wird 1999 im Rahmen des Ideen- und Realisierungswettbewerbs Europan 5 mit einem 1. Preis ausgezeichnet.
Der städtebauliche Entwurf mit dem programmatischen Titel 'Mur sauvage a contemporay green archtecture' nimmt die Idee der Gartenstadt auf und entwickelt ein
Umnutzungskonzept für eine Industriebrache im Osten von Reims.
„Der Entwurf interpretiert die Restflächen und Industriebrache entlang der Grenze zwischen städtischer
und ländlicher Bebauung als Ring potentieller grüner Stadtbausteine, die die Kernstadt umgeben.
Ein ‘grüner Pfad’ soll diese Orte miteinander verbinden. Auf dem Wettbewerbsgebiet - einer ‘Station’ auf
diesem Pfad - konzipieren die Architekten eine neue Stadtlandschaft auf geometrischem Konzept.
Öffentlich genutzte Felder wechseln sich mit Baufeldern ab. Auf den Baufeldern sollen aus der Kombination verschiedener Typologien Bebauungscluster entstehen, deren endgültiger Charakter sich erst während des Planungsprozesses konkretisiert. Ein spezielles Menagement bindet alle Akteure - Nutzer, Architekten, Bauträger - frühestmöglich in die Planung ein. Die öffentlichen Felder, die in engem Bezug zu den bebauten Feldern stehen, sind als Mischform zwischen Straße und Park geplant. Durch ihre gliedernde Wirkung bildet die Freiraumplanung das Gerüst für die
Entwicklung der Stadtbausteine.“
aus: Bauwelt, Heft 26/27, Juli 1999
| Aufgabe: | Städtebaulicher Entwurf | Umnutzung einer Industriebrache |
| Auslober: | EUROPAN | Stadt Reims |
| Umfang: | 12,4 ha |
| Projektteam: | foundation 5+ architekten und landschaftsarchitekten | Dipl.-Ing. Cord Soehlke Tübingen |