2009 | Martinsschule | Ladenburg | Wettbewerb und Realisierung
Auf dem Areal einer ehemaligen Gärtnerei besetzt der Schulneubau die Schnittstelle zwischen der Stadt Ladenburg und der Rheinauenlandschaft. Der zentrale Eingangsbereich öffnet sich zur Stadt und dient der Anfahrt mit Schulbussen. Lehrer- und Besucherparkplätze sind am nördlichen Rand des Grundstücks eingangsnah angeordnet.
Der Entwurf entwickelt die Schule als breit gefächertes Gebäude über zwei Geschosse. Die zwischen den Gebäudespangen entstehenden Freibereiche führen die innere Nutzung als Therapiehof, Gartenhof, grünes Klassenzimmer, Schulgarten,Werkhof und Cafeteriaterrasse fort.
Die differenzierte Hofgestaltung mit unterschiedlichen Höhenniveaus und Baumarten bindet die Schule in die bestehende (Garten-) Landschaft ein und besetzt Schnittstellen zur Kontaktaufnahme zwischen Schulkindern und Spaziergängern.
Die differenziert gestalteten Höfe halten Angebote für Aktivitäten von einzelnen Schülern, dem überschaubaren Klassenverband als auch der gesamten Schule bereit.
| Aufgabe: | Neubau einer Schule für körper- und mehrfach behinderte Kinder; Architektur + Freiraum |
| Standort: | Ladenburg |
| Realisierung: | 2007-2009 |
| Umfang: | 18.000 m2 |
| Kosten: | ca. 1.500.000 Euro (Freiflächen) |
| Auftragsart: | Realisierung |
| Auftraggeber: | Rhein - Neckar - Kreis |
| Planung: | foundation 5+ landschaftsarchitekten |
| Gebäude: | OHO Maximilian Otto + Ursula Hüfftlein Otto / Diplom-Ingenieure - freie Architekten BDA |