2005 | Wimmelplatz | Kassel Stadtteil Wesertor | Realisierung
Der Stadtraum des Wimmelplatzes ist durch ein sehr heterogenes Umfeld geprägt. Drei eigenständige Teilräume wurden mit der Neugestaltung herausgearbeitet: Schmuckplatz, Spielplatz und nutzungsoffene Spielstraße
Der Schmuckplatz, der sich als der eigentliche historische Platz auf den Altbau der Goetheschule bezieht, wird in seiner historischen Figur herausgearbeitet und formal neu interpretiert. Die Materialität der Oberflächen orientiert sich an der historischen Situation. Die Schmuckbeete erhalten eine repräsentative Bepflanzung aus Elfenblumen und geschnittenen
Ligusterhecken. Sitzmauern gliedern den Platz und bieten Aufenthaltsmöglichkeiten. Pollerleuchten machen den Platz auch abends zu einem öffentlichen und einsehbaren Ort.
Ein Buchstabenfeld markiert die Spielstraße zwischen Spielplatz und Schmuckplatz als nutzungsoffenen und multifunktional nutzbaren Raum.
Der Spielplatz wird mit seinen Angeboten stärker an den im Stadtteil vorhandenen Kindern und Jugendlichen ausgerichtet.
Spielangebot und Spielflächen entwickeln sich aus der vorhandenen Situation. Die vorgehängten Fassadentafeln wurden durch die Schüler der Goetheschule gestaltet.
| Aufgabe: | Freiraum- und Platzgestaltung |
| Standort: | Kassel, Stadtteil Wesertor |
| Bearbeitungszeit: | 2004-2005 |
| Auftragsart: | Realisierung |
| Auftraggeber: | Stadt Kassel, Umwelt- und Gartenamt |
| Umfang: | 2.000 qm |
| Kosten: | 150.000 € |