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Resting Ramp

documenta fifteen Hafen 76 Resting Ramp 3

documenta fifteen / Hafen 76 / Resting Ramp

Das Gelände Hafen 76 mit dem historischen und denkmalgeschützten ehemaligen Coop-Lagergebäude aus den 20er Jahren wurde kurzfristig als Ausstellungsraum der documenta fifteen hergerichtet. Für den barrierefreien Zugang braucht es im Hof eine lange Rampe, um die 1,40 m Höhenunterschied ins EG zu überwinden. Wir interpretieren diese Rampe als große schräge Ebene, die zugleich als Eingang und Aufenthaltsort für alle Besucher*innen dient. Durch die Breite von 5 m und die geringe Neigung von 4% entfallen die üblichen Vorgaben für Rampen - wie Zwischenpodeste oder Handläufe - es ist einfach eine leicht schräge Fläche, auf der sich alle frei bewegen können. Durch Möblierung entstehen unterschiedliche Sitzmöglichkeiten für große und kleine Gruppen. Bewegung, Begegnung und Beruhigung lassen vielfältige Nutzungen zu, die dem Ort einen eigenen Charakter verleihen. Das Dach über der Rampe besteht aus einem reversiblen Flechtwerk aus Dachlatten und Gerüstkonstruktion. Es ist Lichtspiel und Schattenspender, formt einen Raum und markiert den Ort als reflecting ramp. Das verbaute Holz wird nach der documenta von der Solawi Gärtnerei Fuldaaue für den Bau einer Scheune genutzt, im Gegenzug kümmert sich die Solawi um die Begrünung der Rampe während der documenta.

Auftraggeber: documenta und Museum Fridericianum gGmbH
Realisierung: 2022

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